moralapostel hat geschrieben:Unterbrochen wurde der "Melmoth" bei mir durch ein anderes Buch. Jetzt, wo ich darüber nachdenke mit merkwürdigen Parallelen: ich habe heute Michael Ende - Momo zu Ende gelesen.
ja, für dieses buch lass ich auch alles stehen und liegen. wo siehst du die parallelen?
In beiden gehts um Zeit, die ein Mensch hat. Auch wenn das bei Melmoth sicherlich nicht auffälligste ist, aber ich hab mich nach "Momo" auch gefragt, was dieser Wanderer denn mit seiner ganzen Zeit anfängt. Nun, die Antwort ist schmerzvoll klar geworden. Hm, ich weiß nicht, ob ich mich trau eine Parallele zwischen Momo und Imalee zu ziehen - beide vereint irgendwo ihre Unschuld und ihre Gabe zuzuhören. Aber nachdem ich bereits gelesen habe wie es Imalee in Spanien ergeht, ist das wohl auch schon alles, was die beiden teilen.
Nachdem ich jetzt kurz vor dem Schluss bin - nein, richtige Parallelen in dem Sinne, dass beide vom selben Thema erzählen, würde ich den beiden Büchern nicht mehr unterstellen. Aber grad am Anfang waren die Gemeinsamkeiten für mich schon deutlich.
ich lese von michel houellebecq: die möglichkeit einer insel.
ich verstehe nicht so ganz, was mel daran gestört hat, denn bisher gefällt mir das buch sehr gut.
Was daran?
Oh, ich lese grad in ruhigen Minuten auch wieder Goethes "Faust".

